Tenor & Komposition

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Masis als Kind
Ardre & Masis

Masis Arakelian wurde als Sohn armenischer Eltern in Isfahan (Iran) geboren.

Mit 11 Jahren wurde er von dem armenischen Dirigenten Movses Panosian ausgesucht und in Kirchengesang als Solist ausgebildet.

Mit 13 Jahren gewann er den ersten Preis im Jugendwettbewerb des iranischen Ministeriums für Bildung und Wissenschaft in der darstellenden Kunst.

Mit 22 gründete er in Berlin die Chor und die Musikgruppe der armenischen Gemeinde in Berlin, die er auch leitete.

Er lehrte den Jugendlichen erst die Texte der armenischen Lieder und dann den Gesang.

Sie waren in der Diaspora geboren  und die meisten von ihnen sprachen  die armenische Sprache nicht.

Zur gleichen Zeit schrieb er Lieder für Gesang und Gitarre, die er selbst sang und auf der Gitarre spielte und für unterschiedliche Stilrichtungen wie Folklore, Pop, Rock arrangierte.

Masis mit Gitarre

Mit 24 Jahren gründetet er in Berlin mit zwei anderen Musikern die Jazzband MAGUMA. Als Mitgründer komponierte er experimentellen Jazz und gleichzeitig komponierte er auch die Rhythmen, die er selbst auf Congas und Bongos spielte.

CD Cover MAGUMA
MAGUMA-2
Percussion-Tschä

In Berlin wurde er Zehn Jahre lang von L. Wigger im Operngesang unterrichtet und zum klassischen Tenor ausgebildet.

Zur gleichen Zeit begann er bei Y. Kronenberg eine fünfzehnjährige Ausbildung in Harmonielehre und Komposition.

Masis lange Haare Berlin


Wieder Frühling


Wieder Frühling, Frühlingstage,

Wieder des Lebens schöne Stunden.

Wer sieht unsere Vergangenheit?

Wer sieht unsere Zukunft?


Jahr für Jahr das verlangen nach der Liebe,

Tanze mit der Liebe des vergangenen Jahres!

Die Sonne, die Sonne,sie ist die Kraft des Lebens,

Der Ausweg und die Quelle der Geduld.



Lyrik und Musik

Andranik und Masis Arakelian

Im Jahre 2008 hat er seine Kompositionen und seine eigene Interpretationen von Komitas und einigen anderen Komponisten in der Art des Kunstliedes zum ersten Mal im Konzerthaus in Berlin aufgeführt.

Masis mit langen Haaren bearbeitet - 1

Masis Arakelian hat sich viele Jahre mit den Werken von einigen berühmten persischen Poeten wie Hafez, Omar Khayyam und Nima Yushij befaßt, um sie zu vertonen.

April


Die grünen Frühlingstage sind gekommen,

Licht und Hoffnung haben sie mitgebracht.

Die zerbrechlichen Träume sind gekommen,

hineingeboren in unsere Welt und zur

Hoffnung gekeimt.

Die glänzenden Brücken sind aus der

Vernebelung aufgeklart und zeigten

meinem Herzen den Weg nach Hause.

Der Mond und die Sonne sind

gekommen und brachten der Welt

dunkle und helle Tage.


Mit deinen schwarzen Augen

bringst du den Frühling,

dein Lächeln ein Geschenk für mein Herz.

Verweile etwas in meinen Träumen,

blühe und wachse und werde zum Licht.

Glaube nicht, dass mein Frühling wie ein Gewitter vorüber zieht.

Glaube nicht, dass mein Herz und meine

Seele an den Verrücktheiten derer zerbrechen.


Oh, du bringst den Frühling.

Oh, du bringst den Frühling.


Text und Komposition: Masis Arakelian


Masis Pergamon-1

Um die philosophischen Poesien analysieren zu können, hat er einen dreijährigen Literaturkurs in Deutsch-iranischer Kulturverein Dehkhoda e.V. in Berlin bei Djamschid Razban absolviert und zusätzlich nach dem Kurse mit dem selben Dozenten die tiefen Hintergründe der Poesien weiter analysiert, um zu den Dichtungen komponieren zu können. Nach Abschluss der Analyse hat er im Jähre 2010 zu den Poesien Lieder in einem Album unter dem Namen

"Goftegu-Zwiegespräch" komponiert. Kurz danach im Jahre 2011 hat er von Pergamon-Museum in Berlin den Auftrag für die Uraufführung dieser Werke und einige Opernarien der Oper „Rostam und Sohrab“ des Komponisten und Dirigenten Loris Tjeknavorian im Rahmen der internationalen Ausstellung    

"1000 Jahre Buch der Könige“ erhalten.

Pergamon-2
Pergamon-3

Als Tenor und Komponist hat er sich sehr intensiv mit den Werken des armenischen Komponisten und Gründer der neuen armenischen klassischen Musik Komitas befaßt. Die Werke von Komitas  sind klar, voller wunderschöne Melodien, die die Seele und den Atem des armenischen Volkes in sich tragen und sie sind der Schlüssel zu den Fundamenten der armenischen Musik. Inspiriert von den Werken von Komitas  und den Wurzeln der armenischen Musik, mit dem Blick nach vorne, mit dem Ziel einen neuen Weg zu gehen, hat der Tenor und Komponist Masis Arakelian im Jahre 2013 seine armenische CD mit dem Titel „Krunk-Kranich“ veröffentlicht. Mit dieser Arbeit hat Masis Arakelian den Begriff „Armenische Kunstlieder“ für armenische Musik benutzt und hat den Grundstein für eine neue eigene Gesangart gelegt, in dem er die armenische Musik und die Werke von Komitas und seine eigene Kompositionen auf seine eigene Art des Kunstliedes präsentiert.

Im Jahre 2016 hat Masis Arakelian das Album

„Krunk-Kranich“ in einem Festival in Bangalore (Indien)  in einem Buddhistischen Tempel vor mehreren Tausend Menschen aus über 150 Ländern der Welt aufgeführt. Nach dem Konzert sagten die Menschen:

„Es ist nicht wichtig, daß man die Bedeutung der Dichtungen nicht versteht.

Die Musik findet ihren direkten Weg ins Herz und berührt sie sofort auf der emotionalen Ebene.”

Im Jahre 2016 wurde er von „Raffi” Club in Tehran (Iran) für ein Konzert eingeladen. Alle Einnahmen aus dem Kartenverkauf und die Erlöse aus dem Verkauf seiner CD „Krank-Kranich“ schenkte er Arzach.

Die Universität für Kunst und Architektur in Tehran hat im Jahre 2016 Masis Arakelian eingeladen mit seinem armenischen Program „Krunk-Kranich“ in der tehraner Oper aufzutreten.

Das ist in der Geschichte der iranischen Oper das erste und das einzige Mal gewesen, daß ein armenischer Künstler mit einem nur rein armenischen klassischen Programm in der tehraner Oper aufgetreten ist und über den Genozid, Komitas und die Bedeutung seiner Werke für die armenische Musikkultur gesprochen hat.

Im Jahre 2016 wurde er von dem internationalen „Fajr” Festival in Tehran eingeladen, um sein Album

„Krank-Kranich" aufzuführen.

Während dieser Zeit gab er im Haus der Künstler des Irans ein Konzert unter dem Namen

“Kranich und Zwiegespräch“.

In diesem Konzert hat er die Kunstlieder aus dem Album „Krunk-Kranich“ und seine eigene Kompositionen aus dem Album „Goftegu-Zwiegespräch“ abwechselnd in einander fließen lassen, um dem Zuhörer ihre Gemeinsamkeiten und ihre Unterschiede unmittelbar hörbar vorzuführen.

 

Im Jahre 2018 hat Masis Arakelian das Werk „Dichterliebe" des deutschen Komponisten Robert Schumann und sein eigenes Album „Krunk-Kranich“ in einem Konzert im Konzertsaal des Komitas-Museums in Jerewan in Armenien aufgeführt.

Bei dem Konzert hat er das deutsche Kunstlied und das von ihm selbst neu kreierte armenisches Kunstlied einzeln in einander fliessen lassen um dem Publik um ihre Gemeinsamkeiten und Ihre Unterschiede zu zeigen.

CD Krunk Cover Innen - 1 (2)_Fotor Kopie
Krunk-CD-aufgeklapt-4 - 1_Fotor Kopie
Indien Bangalore 2016
Indien Bangalore 2016
Indien Bangalore 2016
Raffi Club Tehran 2016
Khanehonarmandan-1 Tehran 2016
Opera Tehran 2016
Opera Tehran 2016
Opera Tehran 2016-3
Khane Honarmandan Tehran 2016
KOmitas Museum Jerewan Armenien 2018
Komitas Museum Armenien 2016
Komitas Museum Armenien 2018
Komitas-Museum Armenien 2018

Masis Arakelian hat viele Werke von Komitas bearbeitet und zu einer Sammlung zusammengefaßt. Zu diesen Werken hat er Violine und Cello komponiert und sie als Quartet aufgeführt.

Seit einigen Jahren komponiert Masis Arakelian symphonische Werke für das Orchester, die er in naher Zukunft veröffentlichen möchte.

Seine symphonischen Werke nehmen die Motive aus Mythologien über die Entstehung der Menschheit, das Zusammenspiel der Elemente, die Götter und die Angst vorm Sterben und der Wünsch nach Wiedergeburt, das ewige Entstehen und Zerfallen in der Natur und wandeln sie in symphonische Klänge. „Denn nichts ist uns Menschen näher als die Natur selbst, woraus wir stammen und bestehen und wohin wir zurückgehen.“

Masis Arakelian konzertiert in verschiedenen Ländern der Welt und präsentiert seine eigene Kompositionen.

Als Komponist vertont er alte und zeitgenössische armenische, persische und andere Lyrik und mythologische Themen, denen er mit dem eigenen Stil, ein neues Klangbild verleiht. Außerhalb Armenien geboren, in Europa aufgewachsen, hat er die Bindung zur seiner Sprache, Kultur und Heimat, die er erst im Jahre 2011 zum ersten Mal gesehen hat, nie verloren. Inspiriert von der langen Geschichte Armeniens und seiner reichen Kulturerbe, suchte er die Wurzeln und die Fundamente der armenischen Musik, um sie in seine Kompositionen und in die musikalische Orientierung einzubauen.  

Masis Eva

J E R A S U M S • In meinem Traum


In meinem Traum sehe ich den ersehnten Wind,

wie er dein Antlitz umarmt und dir das Wiegenlied singt.

Aber in meiner Brust sind der Keim und die Zweige vertrocknet,

mein ganzes Leben bin ich herumgeirrt und gerannt.

Oh, ich bin verwirrt, dein Licht neigt sich zu löschen.

Bei den lila Veilchen blühst du erneut, Mama.

Deine Liebe war herzlich.


Nur in meinem Herzen lebt deine Erinnerung.

Meiner bestürzten Seele,

gib ihr Halt und Atemzug!

Singe mir ein Lied von den glücklichen Tagen,

dann höre ich deine Stimme,

und der Wind bringt mir dein Lied.


Oh, ich bin verwirrt, dein Licht neigt sich zu löschen.

Bei den lila Veilchen blühst du erneut, Mama.

Deine Liebe war herzlich.


K O M P O S I T I O N : Masis Arakelian

T E X T : Masis Arakelian

Kulturbrauerei 2018
Kulturbrauerei 2018
Komitas-Museum
Komitas Museum
Masis Foto CD Innen

Im Jahre 2016 gab er sein erstes Konzert in Armenien und präsentierte sein Album „Krunk-Kranich“ in der armenischen Hauptstadt Jerewan.

Darauf folgten weitere Konzerte.

Im Jahre 2018 hat er die Werke

„Kranich und die Dichterliebe“ zusammen im Konzertsaal des Komitas-Museums anlässlich des 2800-jährigen Jubiläums des Palastes Erebuni-Jerewan in der Hauptstadt Jerewan aufgeführt und das Konzert der Stadt Jerewan gewidmet.   

Seit 2016 gibt Masis Arakelian Konzerte in Armenien und es sind weitere Konzerte für Armenien und andere Länder geplant.

Er lebt und arbeitet in Berlin, Deutschland.

Im Jahre 2018 hat Masis Arakelian eine armenische Privatschule mit dem Namen „Giteliq-Wissen“ in Berlin mitgegründet, in dem er als Geschäftsführer, Musikalischer Leiter, Gesangslehrer und Chorleiter aktiv ist.