Tenor & composition

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" Krunk " is the carrier who dives into the        depths to find the light


" Krunk "  is a story about a homeless traveler, wandering between different cultures, searching for hidden secrets.


Aktuelles Konzert

……….wandern………………….und………………………… ……….wandern………und………...wandern………………und……….weiter…. wandern……………..und die Klänge wandern…………... und…………wandern………………………..und die bildhaften Motive der Musik wandern und wandern………….und die Klänge der bildhaften Motive der armenischen Musik wandern durch eine kontroverse Gefühls- und Gedankenwelt.

Sie wandern und tragen die uralten Elemente der antiken, der vorchristlichen und der christlichen Musik und deren Gedankengut in sich und bringen sie zum Ausdruck.

Und sie wandern und wandern. Immer weiter wandern sie durch tiefe Schluchten und über schneebedeckte höhe Berge. Über mit unzähligen Blumen übersäte Täler und über zarte grüne Berge. Über rauschende Steinflüsse, die tosend aber wortlos unendliche Geschichten erzählen und über glasklare Seen, in denen man das Liebesspiel der Wolken beobachten kann. Und über Wiesen, die jeden Monat ein neues Kleid tragen und über Steinlandschaften, als ob die unsichtbaren Hände einer geheimen Welt, die Seelen unserer Ahnen in Steine verwandelt hätten, bis sie in die verborgene Welt der europäischen Klänge eintauchen und berauscht und verzaubert von der Schönheit und der Andersartigkeit des Anderen gemeinsam ihre bildhaften Geschichten, klingend ineinanderfließen lassen und somit eine Brücke von Ost nach West und umgekehrt entstehen lassen.

Das ist die Geschichte von „Der Kranich und die Dichterliebe“.


„Krunk-Kranich“ symbolisiert einen Vogel, der das Unmögliche möglich machen soll. Er überfliegt die höchsten Gipfel unserer Welt und überwindet die von Menschenhand in den Herzen und zwischen den Völkern geschaffene Grenzen und soll so die Sehnsucht nach Heim, Geborgenheit und Liebe stillen.

Krunk ein Überbringer und Bote, der in andere Welten hinüber fliegt, sogar zum Reich der Toten und ähnlich wie der unsichtbare Wind, der durch alle Lungen dieser Welt fließt und alles mit allem verbindet und allem das Leben einhaucht und sich leiser und heimlich davon schleicht, ohne dass wir ihn sehen.

Krunk erzählt von einer verbotenen Liebe und einem Frühling, der verschneit ist.

Krunk ist der Appell eines Geistlichen des 19. Jahrhunderts an die Frau, sie solle für ihre Liebe Kämpfen und sich nicht beugen!

Krunk ist die liebevoll zarte Beschreibung eines Verliebten, der die schönsten Symbole der Natur benutzt, um die vollkommene Schönheit seiner Geliebten zu beschreiben.

Krunk erzählt über gebrochene Herzen, die in den Tiefen der Meere versunken sind und über die gewaltsam geraubte Heimat und die Mahnung an die Natur, keine Früchte für die Besatzer zu tragen!

Krunk singt Lieder über verloren gegangen Kindheiten und über Quellen, die nur aus Liebe zum Leben sprudeln und in die Welt fließen, um der Welt Liebe zu schenken. Er singt über den Garten Eden und ihre unzähligen Blumen, die alle auf den Gesang der Nachtigall warten um die Vereinigung zu Krönen.

Krunk ist der sanft zerbrechliche und doch kluge Tanz in einem zerstörerischen Sturm, um nicht zu brechen.

Krunk singt von Neubeginn und Hoffnung, Licht und Wiedergeburt, dunklen und hellen Tagen und von schwarzen Kinderaugen, die trotz erlebter Finsternis, voller Hoffnung, lächelnd und mit offenen Armen dem Leben begegnen.

Krunk ist die im Dunkeln funkelnde Kerze, die der bestürzten Seele Halt und herzliche Liebe spendet und den Weg zum Licht und Hoffnung aufzeigt.  



Die Dichterliebe ist eine persönliche Lebensgeschichte, die den Verlauf des Lebens mit seinen unterschiedlichen Phasen beschreibt.

Voller Hoffnung und verzaubert von dem Anfang beginnt es im Frühling.

Es ist die Liebe, die Ihn verzaubert hat. Er könnte die ganze Welt umarmen und geht sogar so weit, dass er das Antlitz der Geliebten mit der heiligen Ikone des Christentums vergleicht. Langsam und allmählich schleicht sich die Enttäuschung als die natürliche und dazugehörende Kehrseite des Glücks ein. Das ist der Beginn des Verfalls. Die ganze Welt hat sich dunkel gefärbt. Sein Herz ist gebrochen und sein Enthusiasmus ist dahin. Verlustangst macht sich bereit. Er sucht Schutz und Beistand bei der Natur. Er sieht, dass das Glück etwas Augenblickliches und vergänglich ist.

Dies macht ihn ironisch und bitter. Dann kommen Einsicht und Erkenntnis und beruhigen sein aufgewühltes Innenleben. Er hat Sehnsucht nach dem Glück, Heim und Geborgenheit und lässt Tränen fallen.Im großen Finale zelebriert er sein eigenes Begräbnis. Alles ist vergänglich.



                                                           Masis Arakelian  Februar 2019 Berlin

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Flyer Konzert 1.3.2019